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Die Geschichte hinter meinen Gedanken ...

Wann fühlt sich ein Tag wirklich gut an?

Für mich fühlt sich ein Tag wirklich gut an, wenn ich frisch zubereitetes Essen genießen darf. Wenn ich mir dafür bewusst Zeit nehme. Und wenn mich dabei ein inspirierender Mensch begleitet, mit dem ein echtes Gespräch entsteht.

Dann kann danach eigentlich kommen, was will. Solche Momente geben mir Kraft – selbst für die stressigsten Tage.

Vielleicht liegt genau darin der Ursprung meines Buches.

Schon auf meinen Rucksackreisen habe ich diese Momente geliebt. Ich war neugierig auf neue Küchen, habe Menschen beobachtet und mich immer wieder mit Einheimischen unterhalten. Dabei ist mir etwas aufgefallen. Die besten Mahlzeiten waren selten die aufwendigsten. Oft saß ich an kleinen Straßenständen auf einfachen Plastikstühlen. Wahrscheinlich wären viele Menschen bei uns wegen der Hygiene einfach weitergelaufen. Und trotzdem habe ich genau dort häufig das beste Essen meines Lebens gegessen.

Nicht wegen der perfekten Einrichtung. Nicht wegen der großen Auswahl.

Sondern weil alles frisch zubereitet war. Weil saisonal gekocht wurde. Weil Menschen zusammenkamen und das Essen Teil ihres Alltags war.

Vielleicht fühlt sich ein Tag deshalb für mich dann besonders gut an, wenn er genau solche Momente bereithält.

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