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Einfacher Ernährungsalltag statt Trend-Zirkus - warum ich den Mund aufmache

  • 13. Feb.
  • 10 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 18. März

Bunte Auswahl an frischem Gemüse – darunter Tomaten, Karotten, Paprika, Zucchini und Blattgemüse
Visual erstellt mit Canva

Heute knüpfe ich an meinen letzten Artikel "ich übe mich darin, den Mund aufzumachen" an. Wie versprochen geht es jetzt nicht mehr um das Warum, sondern um das Wie. Denn genau daran scheitert es im Alltag am häufigsten.


Die zentrale Frage lautet:

Wie können wir Ernährung heute so gestalten, dass sie wirklich in unser Leben passt – privat wie beruflich?


Ehrlich! Was wir ganz sicher nicht brauchen, sind komplizierte Konzepte. Unser Ernährungsalltag ist völlig überladen - und wir tun so, als wäre das normal. Was fehlt, ist meiner Ansicht nach vor allem eines: Einfachheit - das ist alles.


Vier unterschiedliche Teller, jeweils gefüllt mit verschiedenen Gemüsesorten – von bunten Paprika und Karotten über grünes Blattgemüse bis hin zu Zucchini und Tomaten – dekorativ nebeneinander angerichtet.
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Einfacher Ernährungsalltag im privaten Alltag.

Ich mache heute den Mund auf, weil wir wieder lernen müssen, die einfachen Dinge in unseren Ernährungsalltag zu integrieren. So schwer kann das doch nicht sein.


Ist es auch nicht. Einfachheit heißt ganz konkret: saisonal, regional und so vielfältig wie möglich essen - mit Genuss und Wertschätzung für unsere Lebensmittel. Denn unsere Ernährung ist die Grundlage für ein aktives Leben.


Auf meinen Rucksackreisen und beim Kennenlernen verschiedener Esskulturen hat mich immer wieder die Einfachheit und der Genuss hinter all den wundervoll zubereiteten Köstlichkeiten erstaunt. Wie mit wenigen Lebensmitteln wunderbare Gerichte entstehen können. Es war überall anders – einfach, weil jede Region ihre eigenen Zutaten hat – und doch war genau diese Unterschiedlichkeit ein wahrer Gaumengenuss. Hier, in meiner Heimat, habe ich das Gefühl, dass wir die Kunst der einfachen Zubereitung verloren haben. Vielleicht wegen der endlosen Food-Trends oder der unzähligen Produkte, die uns mehr Genuss versprechen. Am Ende machen sie es nur komplizierter – davon bin ich überzeugt. Ganz ehrlich – wollen wir wirklich so weitermachen wie bisher?


Holzkiste gefüllt mit frisch geerntetem Gemüse in einem Gemüsegarten – darunter Salat, Karotten, Zucchini und Tomaten, umgeben von grünen Pflanzenbeeten.

Wie können wir also unsere Saison wieder kennenlernen? Ganz einfach: mit einem Saisonkalender – ein erstaunlich wirkungsvolles Werkzeug, das viele von uns kaum noch nutzen oder sogar vergessen haben. Und ist es nicht so, dass Lebensmittel am besten schmecken, wenn sie gerade Saison haben – ganz abgesehen davon, wie umweltfreundlich diese Art des Konsums ist?


Hast du schon einmal in eine Erdbeere gebissen, frisch vom Feld? Oder in eine reife, fruchtige Tomate? Der Unterschied im Mund ist unvergesslich. Für mich ist es ein absoluter Geschmacksorgasmus. Für mich ist das ein intensiver, unvergleichlicher Geschmack – ganz anders als das wässrige Aroma vieler Lebensmittel, die von weit her transportiert und in Plastik verpackt werden.


Unsere saisonalen Lebensmittel wieder kennenzulernen bedeutet Wertschätzung in ihrer vollen geschmacklichen Kraft. Und jeder, der schon einmal Gemüse selbst angebaut hat, weiß auch, wie viel Arbeit dahintersteckt.


Ein schöner Saisonkalender zum Aufhängen ist bei Etsy erhältlich – hergestellt von einem Kleinunternehmen in Deutschland. Schau dort gerne einmal vorbei klick. Etsy unterstützt viele Kleinunternehmer:innen. Du kannst dort sogar nach Produktionsländern filtern und ganz bewusst entscheiden, woher dein Produkt kommt.

Adieu Amazon – und tschüss Billigware.


Und wer es lieber digital auf dem Handy haben möchte, kann sich einfach den Saisonkalender vom Bundeszentrum für Ernährung herunterladen. Dort bekommst du außerdem einen Überblick über Gemüseimporte sowie über die Saisonzeiten im Ausland.


Wenn wir saisonal essen, dient das unserer Gesundheit am besten. Denn jedes Gemüse liefert uns genau das, was wir in der jeweiligen Jahreszeit brauchen. Ja, richtig gelesen. Manchmal sind die Dinge erstaunlich einfach – wir müssen nur wieder lernen, sie zu sehen. Wir verkomplizieren alles – dabei wäre so vieles einfacher, wenn wir uns endlich wieder auf das Wesentliche besinnen würden.


Und nicht nur bei uns haben Lebensmittel Saison, sondern auch in anderen Ländern. Wenn wir wieder lernen, ein Gespür dafür zu entwickeln, können wir vieles zum Besseren verändern – für uns selbst, für unsere Umwelt und für die Erzeuger, also die Menschen hinter all dieser Arbeit.


Wenn du also das Glück hast, einen Bauernmarkt/Wochenmarkt in deiner Nähe zu haben, dann kaufe dort dein saisonales und regionales Gemüse. So schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe. Und über Crowd-Farming kannst du exotische Köstlichkeiten direkt beim Erzeuger beziehen. So bleibt das Geld endlich dort, wo die eigentliche Arbeit geleistet wird. Entdecke frische Märkte in deiner Nähe klick.


Diese Art einzukaufen ist sicher nicht immer die bequemste – aber die bessere. Ich bin überzeugt, dass wir damit auch langfristig unser Angebot verändern können, sodass wieder mehr Gleichgewicht entsteht und nicht alles so ungerecht verteilt bleibt, wie es sich in den letzten Jahren entwickelt hat.


Mehrere Menschen schlendern über einen Wochenmarkt, stehen an Marktständen mit frischem Obst und Gemüse und unterhalten sich mit den Händlerinnen und Händlern.

Regional essen heißt nicht, auf Südfrüchte zu verzichten. Aber es heißt, bewusster zu wählen. Es ist Zeit, wieder mit unseren heimischen Superfoods zu kochen, statt ständig Exotisches zu kaufen, das tausende Kilometer hinter sich hat.


Auf meinen Rucksackreisen durfte ich viele wunderbare Gerichte kennenlernen. Und jedes Mal, wenn ich wieder zu Hause war, habe ich versucht, diese Gerichte mit unseren heimischen Köstlichkeiten neu zuzubereiten. Das war für mich jedes Mal etwas ganz Besonderes – all die regionalen Leckerbissen neu zu entdecken.


Es ist schon verrückt, wenn man bedenkt, dass wir uns früher um gutes Fleisch kaum Gedanken machen mussten. Man kaufte einfach beim nächsten Kleinbauern und nicht aus industrieller Massenproduktion. Vom Einsatz von antibiotikahaltigem Futter möchte ich an dieser Stelle gar nicht erst anfangen.


Wer regional isst, lernt seine Region kennen – und die Menschen, die hier tagtäglich ehrliche Arbeit leisten. Die Frage ist doch: Was bleibt, wenn es sie irgendwann nicht mehr gibt, weil wir nur noch auf industrielle Massenmärkte gesetzt haben?


Regionale Produzenten brauchen keine Zertifikate und kein Marketing-Gerede. Sie arbeiten transparent, ehrlich und mit Herz. Diese Produzenten können es sich nicht leisten, schlechte Arbeit zu machen. Große Industrien schon – lasst euch das ruhig einmal auf der Zunge zergehen.


Wir Konsumenten entscheiden, was bleibt. Also sollten wir endlich unsere Region stärken und echte Arbeit sichtbar machen – nicht dem nächsten KI-generierten Katzenvideo unsere Aufmerksamkeit schenken.


Wir sollten endlich als Vorbilder vorangehen – für uns selbst und für unsere Kinder. Es reicht nicht, Nachhaltigkeit in der Schule zu unterrichten, wenn sie zu Hause ignoriert wird. Wenn wir es im Alltag nicht leben, brauchen wir uns nicht wundern, dass bei unseren Kindern nichts davon ankommt.


Eine Gruppe von Freundinnen und Freunden sitzt gemeinsam auf einer Wiese beim Picknick, umgeben von Decken, Körben und verschiedenen Speisen, und genießt die Zeit im Freien.

So vielfältig wie möglich zu essen heißt nicht, jede Woche dieselben Gerichte zu kochen. Sondern auch mal über den Tellerrand zu schauen, andere Esskulturen kennenzulernen und Neues auszuprobieren.


Vielfalt ist das Gesündeste überhaupt – vorausgesetzt, wir kochen natürlich und lassen Fertigfraß links liegen. Wenn dein Wochenplan bunt ist, musst du nicht mehr grübeln, ob das gesund ist.


Pasta, Reis, Hülsenfrüchte, Suppen, Gemüsegerichte. Mal pflanzlich, mal mit Tieroption. Genau so geht Vielfalt. Wer überwiegend pflanzlich kocht und tierische Produkte bewusster und seltener einsetzt, tut seiner Gesundheit bereits viel Gutes. Entscheidend ist dabei nicht der Verzicht, sondern die Qualität. Ernährung darf wieder etwas sein, das uns gut durch das Leben trägt - nicht etwas, das zusätzlich belastet. Passende Rezepte findest du zum Beispiel bei Eat Smarter - klick & go.


Psst … kleiner Spoiler: In den nächsten Monaten erscheint mein neues Koch-Lehrbuch. Saisonale Gerichte für das ganze Jahr, inspiriert von meinen Rucksackreisen und verfeinert mit heimischen Köstlichkeiten. Ein Jahr Zubereitung. Ein durchdachtes System. Und ganz viel echtes Essen.


Warum ich dieses Buch geschrieben habe? Irgendwann hatte ich die Nase einfach voll von der ständigen Kompliziertheit und den vielen einzelnen Lebensmitteln, die man für jedes neue Rezept kaufen soll – nur um am Ende einen Teil davon wegzuwerfen. Genau deshalb habe ich etwas wirklich Einfaches entwickelt. Ihr dürft gespannt sein.


Wir müssen nicht jeden Food-Trend mitmachen. Nicht jede Instagram-Highlight-Schüssel gehört in unsere Alltagsküche. Spitzenküche und trendige Kreationen sind großartig – aber sie verlieren ihren Wert, wenn wir versuchen, sie täglich nachzumachen.


Wenn alles besonders sein soll, ist am Ende nichts mehr besonders.


Wenn wir diese Kreationen wieder denen überlassen, die sie wirklich beherrschen, wird daraus auch wieder etwas Besonderes – ein Genussmoment statt Alltagsstress.


Denn ständig mit neuen Trends, Superfoods und vermeintlichen Must-haves überflutet zu werden, raubt uns die Freude am einfachen Essen. Es erzeugt Druck, Unruhe und das Gefühl, nie genug zu machen. Und genau so verlieren wir das, worum es eigentlich geht: Ruhe, Genuss und Einfachheit.


Unser Alltag braucht keine Show. Er braucht Struktur - und Gerichte, die alltagstauglich sind, Freude machen und uns nicht zusätzlich stressen.


Eine geöffnete Weinflasche steht neben einem halb gefüllten Weinglas auf einem Tisch, stimmungsvoll beleuchtet in entspannter Atmosphäre.
Visual erstellt mit Canva

Trinken im Alltag

Auch beim Trinken ist es ganz simpel: Wasser, ungesüßter Tee, gelegentlich ein Direktsaft. Fertig. Alles andere darf etwas Besonderes bleiben. Denn zu viel Zucker tut unserer Darmflora einfach nicht gut. Das sollte man heute wissen.


Alkohol pauschal zu verteufeln halte ich nicht für sinnvoll. Ein gutes Glas Wein oder ein anderes alkoholisches Getränk – solange es bewusst genossen wird und nicht zur Kompensation dient – kann genau das sein, was uns einfach mal guttut.


Mein Grundsatz lautet: lieber weniger, dafür besser. Das gilt für Lebensmittel genauso wie für Restaurants. Wer gezielt in wirklich gutes Essen investiert, macht Genuss wieder zu etwas Besonderem. Dafür gibt man gerne mal etwas mehr aus und schenkt sich einen ganz besonderen Abend – denn genau solche Erlebnisse bleiben unvergesslich.


Eine gute Übersicht empfehlenswerter Restaurants bietet falstaff


Wir sollten endlich verstehen, dass wir vieles besser machen können, wenn wir den Mut haben, uns vom sozialen Statusdenken zu lösen. Mach es so, wie es für dich am besten ist. Und wenn es dir guttut, spielt es keine Rolle, was andere darüber sagen.


Als ich eine Zeit lang keinen Alkohol mehr getrunken habe, wurde ich belächelt. Schnell merkt man, wie stark Gruppendynamik wirkt. Plötzlich passt man nicht mehr ganz ins Bild, gehört nicht mehr selbstverständlich dazu. Heute sehe ich das gelassen und kann nur darüber schmunzeln. Denn wenn wir ehrlich sind, wollen wir doch alle eines: unsere Lebensfreude bewusst erleben – und nicht nur im Rausch.


Ich denke, es ist immer wichtig, Entscheidungen für sich selbst und das eigene Wohlbefinden zu treffen – und sich nicht dort anzupassen, wo man tief im Inneren längst spürt, dass es nicht mehr passt und man sich eigentlich gar nicht mehr wohlfühlt. Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten nüchternen Partyabend. Es war genial, mich so bewusst zu spüren und ganz aus mir herauszugehen – ohne dass mir ein Rausch den Mut dazu geben musste, ich selbst zu sein.


Mehrere Menschen sitzen gemeinsam an einem Tisch, teilen verschiedene Speisen und unterhalten sich in einer warmen, geselligen Atmosphäre.
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Einfacher Ernährungsalltag in der Arbeit.

Ernährung im Arbeitsalltag ist keine Privatangelegenheit mehr. Wer gute Arbeit will, muss gute Rahmenbedingungen schaffen.


Gemütliche Essecken und liebevoll eingerichtete Gemeinschaftsküchen, sind ein klares Statement für die Arbeitswelt von morgen. Und diese gehört nicht nur den modernen Start-ups, sondern vielleicht auch dem heimischen Handwerksbetrieb von nebenan.


Was bedeutet das konkret?


Es geht nicht darum, einfach nur einen Raum einzurichten und irgendein Gefühl zu erzeugen, in dem man sich am Ende gar nicht gern aufhält. Es geht darum, Räume liebevoll zu gestalten, mit Farben, Materialien und Details, die ein heimeliges, lebendiges Gefühl entstehen lassen. Genau dort macht es Freude, Essen zuzubereiten oder einfach mal kurz durchzuatmen.


Wenn wir Orte schaffen, an denen sich Menschen wirklich wohlfühlen, wirkt sich das ganz automatisch auf Motivation und Leistungsfähigkeit aus. Atmosphäre ist kein „Nice-to-have“, sie ist ein echter Treiber.


Hier ein Beispiel für eine Gemeinschaftsküche – so darf sich ein Raum anfühlen. Das macht Freude. Oder wie siehst du das?


Bunte, modern gestaltete Küche mit farbigen Schränken, großen Arbeitsflächen und gemütlichen Sitzmöglichkeiten – ideal als einladende Gemeinschaftsküche in einem Unternehmen.
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Wir können an dieser Stelle unser heimisches Handwerk ganz bewusst stärken, indem wir unsere Aufträge dorthin vergeben – statt sie im anonymen Massenmarkt versickern zu lassen.


Denn mit jedem Billigprodukt, das wir gedankenlos kaufen, entscheiden wir uns auch für Austauschbarkeit, für Wegwerfmentalität und gegen echte Qualität. Dabei könnten genau dort wieder Arbeitsfelder entstehen, die Menschen erfüllen, handwerkliches Können sichtbar machen und Sinn stiften – statt immer neue Produkte in Umlauf zu bringen, die kurze Zeit später auf dem Müll landen.


Es ist am Ende eine Frage der Haltung: Wollen wir Masse – oder Bedeutung?


Wir verlangen Leistung, behandeln Essen aber wie eine Nebensache. Kein Wunder, dass wir erschöpft sind. Eine bewusste Pause ist kein Luxus, sondern eine Grundvoraussetzung. Mitten im Arbeitsalltag brauchen wir kleine Pausen. Einfach einmal einen Snack zubereiten und einen Moment bewusst genießen – das ist kein Zeitverlust, sondern kann mehr Energie schenken als der nächste Kaffee zwischen Tür und Angel.


Arbeitgeber können es sich zudem zur Aufgabe machen, eine gute Grundausstattung bereitzustellen. So lassen sich Mittagessen, kleine Snacks oder Lunchboxen für unterwegs gemeinsam zubereiten. Ein wirklich gutes Angebot bietet zum Beispiel die Ökokiste – das lässt sich sogar steuerlich absetzen.


Ein Arbeitgeber, der als Vorbild vorangeht und an den richtigen Stellen investiert, wird meiner Meinung nach langfristig von Mitarbeitenden profitieren, die mehr Freude an ihrer Arbeit haben.


Wir Menschen wollen gesehen, gehört und wertgeschätzt werden – das ist kein Luxus, sondern ein Grundbedürfnis. Ignorieren wir das, zahlen wir den Preis in Form von innerer Kündigung, Dienst nach Vorschrift und fehlender Identifikation. Nehmen wir es ernst, entsteht etwas völlig anderes: Verantwortung, Engagement und echte Verbundenheit.


Wenn wir anfangen, einander wirklich zuzuhören und Wertschätzung nicht nur zu predigen, sondern zu leben, können wir Arbeit grundlegend neu denken – weg vom reinen Funktionieren, hin zu Sinn, Beziehung und echter Wirksamkeit.


Verantwortung zu teilen und sich gegenseitig zu unterstützen, ist Zeit, die sich für jeden Betrieb auszahlt. Denn gesunde Mitarbeitende sind die Basis von allem.


Es ist Zeit, gemeinsam Lösungen zu finden – statt alles dem Einzelnen zu überlassen. Wir müssen anfangen, Verantwortung zu übernehmen, anstatt ständig mit dem Finger auf andere zu zeigen oder neue Ausreden zu suchen, warum wir etwas nicht ausprobieren können. Für die wirklich wichtigen Dinge scheint plötzlich keine Zeit mehr zu sein. Und genau deshalb mache ich heute den Mund auf.


Ernährung muss uns gut durch den Lebens- und Arbeitsalltag tragen – nicht zusätzlich fordern. Sie ist kein Projekt, keine Ideologie und keine moralische Leistung. Sie ist die tägliche Grundlage für Gesundheit, Lebensenergie und Lebensqualität.

Und genau deshalb lohnt es sich, hier den Mund aufzumachen.


Abstrakte Darstellung von Treppen und Stufen, die Aufstieg und Entwicklung symbolisieren
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Warum dieser Schritt so wichtig ist

Ein einfacher Ernährungsalltag schafft Struktur, die entlastet. Und Entlastung ist eine zentrale Voraussetzung für Gesundheit - körperlich wie psychisch.


Präventive Lebensstilgestaltung beginnt nicht mit Perfektion, sondern mit Rahmenbedingungen, die sich in unseren Lebens- und Arbeitsalltag integrieren lassen. Wir leben in einer Zeit, in der wir endlich Strukturen schaffen müssen, die uns wieder besser leben lassen. Gesundheit entsteht nicht im Alleingang, sondern im Alltag, den wir gemeinsam gestalten. Also lasst uns endlich anfangen!


Ernährung ist kein Zeichen von Disziplin. Doch ohne Bewegung bleibt sie unvollständig. Und ich weiß sehr gut, wovon ich spreche. Wie bringen wir wieder mehr Bewegung in unseren Alltag? Wie wird Aktivität wieder alltagstauglich – statt immer nur Fitnesstrend? Und wie nutzen wir Bewegung als das, was sie ist: eine Grundlage für Gesundheit?


Darum geht es im nächsten Artikel.


Bye, eure Michaela🌺


Meine Empfehlungen im Blick

Hier findest du alle Empfehlungen und Verlinkungen aus dem Artikel - ausgewählt aus eigener Erfahrung, nicht aus Verkaufsinteresse.


  • Saisonkalender von der Verbraucherzentrale zum Kennenlernen unserer saisonalen Köstlichkeiten – als gedruckte Version oder als App. Saisonkalender

  • Saisonkalender vom Bundeszentrum für Ernährung - nicht nur die heimischen Saisonzeiten kennenlernen, sondern auch die aus anderen Ländern entdecken.

  • Bei Etsy entdeckst du besondere Produkte – oft gefertigt von kleinen Unternehmen ganz in deiner Nähe. Einen liebevoll gestalteten Saisonkalender zum Aufhängen findest du dort ebenfalls.

  • Crowd Farming - direkt bei den Erzeugern einkaufen. Ein echter Gamechanger.

  • Rezepte und Inspirationen bietet eat smarter - Europas größte Foodplattform für gesunde Ernährung.

  • Bei falstaff findest du eine aktuelle Auswahl empfehlenswerter Restaurants.

  • Die Ökokiste bietet Angebot für Privatpersonen und Unternehmen.






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